Was dich im Alltag aufhält, hält auch Deutschland auf.
Sag uns, wo es einfacher werden soll!
Jeder kann mitmachen,
jede Idee zählt
Egal ob Azubi, Rentnerin oder Unternehmer: Wer mit dem Staat zu tun hat, weiß, wo es hakt. Pack dein Problem auf den Tisch!
Die Community
stimmt ab.
Gemeinsam wird entschieden, welche Probleme ganz konkret mit dem Staat angepackt werden sollen. Jedes Anliegen erhält eine Rückmeldung.
Aus Frust wird
Fortschritt.
Tech-Teams entwickeln Lösungsansätze für die drängensten Probleme. Ihre Prototypen werden bei Erfolg umgesetzt – und in die Verwaltung integriert.
So geht's:
Einreichen & Beschreiben des Problems
Egal ob Steuererklärung, Führerschein oder Ärger mit dem Bafög - sag uns wo die Verwaltung nervt und wie Deutschland einfacher werden kann.
Abstimmen, was euch am Wichtigsten ist
Wir sammeln eure Ideen - jede bekommt eine Antwort! Ab Mitte Juni zeigen wir, was Deutschland nervt - und ihr könnt hier abstimmen, was zuerst umgesetzt werden soll.
Umsetzung: Teams bauen lauffähige Prototypen
Tech-Teams entwickeln innherhalb weniger Monate echte Lösungsansätze für die ausgewählten Themen
Einführung: Verwaltung übernimmt die Lösungen
Am Jahresende präsentieren die Teams ihre Prototypen beim Ministerpitch - und werden bei Erfolg 2027 offiziell in die Bundesverwaltung eingeführt.
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Daraus ist SPRINDs Deutschland-Report entstanden. Ein Report, der zeigt, was Deutschland gerade bewegt.
Weiterhin Hinweise einreichen über das
Einfach-Machen-Portal
Bis Jahresende wird umgesetzt!
“Wir machen Deutschland einfacher. Dafür müssen wir überflüssige Vorgaben und komplizierte Abläufe abschaffen. Ein weiterer Hebel dafür ist der Hackathon zur Staatsmodernisierung. Vielen Dank an alle, die mit dabei sind!”
Bis 19. Juli könnt ihr hier abstimmen,
was sich in Deutschland zuerst verändern soll.
Häufige Fragen
Was ist „Deutschland, was geht?”
„Deutschland, was geht?” ist eine gemeinsame Initiative der SPRIND – Bundesagentur für Sprunginnovationen – und des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS). Wir wollen wissen, wo es in deinem Alltag mit Behörden und Verwaltung hakt und was dringend besser werden muss. Aus deinen Eingaben entstehen die Themen für den Bürger-Hackathon, in dem Teams aus Zivilgesellschaft und Verwaltung gemeinsam an echten Lösungen arbeiten. Technisch hängt „Deutschland, was geht?” mit dem Einfach-Machen-Portal des Bundes an einem gemeinsamen System. Jede Idee, die hier eingeht, wird auch dort als Einreichung gewertet.
Was passiert konkret mit meinem Anliegen?
Wir versprechen: Jede Einreichung über diese Website und das Bürgertelefon bekommt bis Jahresende eine Antwort – vorausgesetzt, du hast am Ende das Kontakt-Häkchen gesetzt. Wir empfehlen das ausdrücklich. Nur so erfährst du, was aus deinem Vorschlag geworden ist. So geht es konkret weiter:
Alle Einreichungen werden anonymisiert gebündelt, thematisch geclustert und in die gesamte Bestandsaufnahme Deutschlands aufgenommen. Damit machen wir radikal transparent, wo Deutschland steht und was Menschen in diesem Land bewegt. Es entsteht ein umfassender Deutschland-Report – eine Bestandsaufnahme des Status Quo der Verwaltung in Deutschland aus Bürgersicht. Er soll zu einer Art „Ideen-Fundgrube” für Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft werden, die wir aktiv steuern. Alle Daten werden vor der Veröffentlichung anonymisiert.
Auf dieser Basis stimmt Deutschland ab, was als Erstes angepackt und umgesetzt werden soll. So entscheidet die Community gemeinsam, welche Themen die größte Dringlichkeit haben. Ihr sagt, was am Wichtigsten ist.
Technische Lösungen, die strukturell etwas verändern können, werden im Hackathon zu Prototypen entwickelt und am Ende bei Erfolg in die Bundesverwaltung integriert.
Jede Einreichung ist wichtig, jede Einreichung wird gehört, und jeder bekommt eine Antwort.
Eine ehrliche Bitte um Geduld: Es kommen viele tausend Einreichungen aus ganz Deutschland zusammen. Das Sichten, Bündeln und Weiterleiten an die richtigen Stellen braucht Zeit. Wir nehmen uns diese Zeit, weil wir wollen, dass jede Stimme ernsthaft verarbeitet wird – nicht nur formal abgehakt. Bis spätestens Jahresende hast du deine persönliche Rückmeldung.
Wie funktioniert der Bürger-Hackathon?
Die Grundidee ist einfach: Was dich im Alltag aufhält, hält auch Deutschland auf. Erst sammeln wir die Probleme aus ganz Deutschland. Dann stimmt ihr ab, welche Themen am wichtigsten sind. Aus den Top-Themen werden klar umrissene Aufgaben, an denen bis zu 20 Teams aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Technologie gemeinsam arbeiten. Sie entwickeln Prototypen – also funktionierende erste Versionen einer Lösung. Eine Jury wählt die fünf vielversprechendsten Prototypen aus. Im Dezember präsentieren diese Teams ihre Prototypen beim „Ministerpitch” vor Digitalminister Karsten Wildberger – das Versprechen, dass ihre Lösungen bei Erfolg ab dem Folgejahr in die Bundesverwaltung integriert werden. Zudem werden alle Quick Fixes gesammelt, die politischer oder behördlicher Natur sind und direkt an die zuständigen Stellen weitergeleitet.
Wie ist der Zeitplan und wie funktioniert die Abstimmung?
Ab Ende Juni/Anfang Juli startet die Abstimmung – wir clustern alle Einreichungen nach Themen, und ganz Deutschland kann abstimmen, was am wichtigsten ist. Die Abstimmung erfolgt als quadratische Wahl – eine Methode, die möglichst ausgewogene Ergebnisse ermöglicht und Minderheitenmeinungen schützt. 20 Themen kommen auf den Stimmzettel in der Abstimmungs-App, die auf der Landing Page eingebettet ist. Du kannst bis zu 100 Punkte vergeben. Je mehr Punkte du auf ein Thema setzt, umso „teurer” wird diese Abstimmungsentscheidung für dich. So werden Verzerrungen in Gänze unwahrscheinlicher. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und beispielhafte Begleitung findest du in der App.
Gibt es eine Bestandsaufnahme Deutschlands mit allen Einreichungen?
Ja. Wir veröffentlichen einen umfassenden, vollständig anonymisierten Deutschland-Report darüber, wie unser Land aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger heute funktioniert. Welche Themen tauchen am häufigsten auf? Wo hakt es flächendeckend, wo nur regional? Was nervt besonders viele Menschen, was sind die strukturellen Muster?
Unser Anspruch: radikale Transparenz – und gleichzeitig vollständiger Schutz der einreichenden Personen. Vor der Veröffentlichung werden alle Daten anonymisiert. Keine Namen, keine personenbezogenen Angaben, keine identifizierbaren Einzelfälle. Was öffentlich wird, sind die aggregierten Themen, Muster und Schwerpunkte.
Geteilt wird der Deutschland-Report offen – als Ideen- und Themenkiste für Politik, Verwaltung, Medien, Zivilgesellschaft und alle, die selbst Veränderung anstoßen wollen. So entsteht aus den vielen einzelnen Stimmen ein gemeinsames Bild, das weit über den Hackathon hinaus wirkt. Wir verstehen uns hier auch als zentrale Anlaufstelle: Wer aufbauen, weiterforschen oder Lösungen entwickeln will, findet im Deutschland-Report die Grundlage dafür.
Was passiert nach Beendigung von Phase 1? Kann ich danach noch einreichen?
Der Bürger-Hackathon ist zeitlich befristet – die Einreichung auf „Deutschland, was geht?” lief bis zum 14. Juni. Im Anschluss wird abgestimmt und umgesetzt. Aber: Das Einfach-Machen-Portal des Bundes läuft dauerhaft weiter. Du kannst dort jederzeit Vorschläge einreichen, auch nach dem 14. Juni. Alles, was dort eingeht, wird weiterverarbeitet, fließt in die Bestandsaufnahme Deutschlands ein und kann in zukünftigen Beteiligungsformaten aufgegriffen werden. Den Link findest du hier: www.einfach-machen.gov.de
Wie funktioniert die Abstimmung?
Für die Abstimmung erhält jede Person ein festes Budget an Stimmen.
Diese Stimmen können auf verschiedene Ideen verteilt werden. Wer eine Idee besonders wichtig findet, kann ihr mehr Stimmen geben. Zusätzliche Stimmen werden dabei immer teurer: Für 1 Stimme braucht man 1 Punkt, für 2 Stimmen 4 Punkte, für 3 Stimmen 9 Punkte und so weiter. Dadurch können Sie zeigen, welche Vorschläge Ihnen wirklich wichtig sind – ohne dass einzelne Personen alle Themen dominieren können.
Warum verwenden wir dieses Abstimmungsverfahren?
Bei klassischen Abstimmungen zählt oft nur, wie viele Menschen für eine Idee sind. Dabei geht verloren, wie wichtig ihnen diese Idee tatsächlich ist. Mit diesem Verfahren können Sie Prioritäten setzen. Sie können mehrere Vorschläge unterstützen und gleichzeitig deutlich machen, welche Themen für Sie besonders relevant sind. So entsteht ein differenzierteres Bild davon, welche Ideen für viele Menschen wirklich Bedeutung haben.
Ist das fair? Können Einzelne das Ergebnis beeinflussen?
Jede teilnehmende Person erhält genau das gleiche Stimmenbudget.
Wer viele Stimmen auf einen einzigen Vorschlag setzt, verbraucht sein Budget sehr schnell. Dadurch wird es schwierig, einzelne Ideen unverhältnismäßig stark zu pushen. Das Verfahren ist bewusst so gestaltet, dass sowohl breite Unterstützung als auch die Stärke von Präferenzen berücksichtigt werden. Es schafft damit einen fairen Ausgleich zwischen vielen unterschiedlichen Interessen.
Noch Fragen? Mehr Antworten findest du ↗ hier.